Donnerstag, 7. September 2017

Rezension zu Die Braut von Katrin Thiele


Guten Morgen meine lieben Büchereulen,

heute ist Krimi-Donnerstag. :-)

Zu bieten habe ich

- eine kalte Novembernacht
- eine wunderschöne Braut
- ein mit Blut bespritztes Brautkleid
- einen toten Bräutigam

Klingt doch nach einem guten Krimi, oder?

Lust auf mehr?
Die volle Rezension zu Die Braut von Katrin Thiele lest Ihr hier auf MeinLesezauber.

Einen schönen Start in den Tag wünschen Euch die

Büchereulen Suzi Guzi & Romy




 


"Viel Geld! Viele Geheimnisse?"

  

 

Die Braut




Autor: Katrin Thiele
Verlag: 
Roman Verlag
Genre: Krimi
Preis: 13,99 €
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 284 Seiten
Ersterscheinung: 
18. Juni 2017
ISBN: 978-1-946-332110-1
gelesen von: Romy



   

Hier im Buch blättern

 



Buchbeschreibung:
Eigentlich ist Felix mit seinem Leben ganz zufrieden. Seit seinem Umzug aufs Land sind die Kneipennächte in Hamburg reduziert und seine beruflichen Ambitionen tendieren unverändert gen Null.

Doch eine Nacht ändert alles. Am Rande der Elbchaussee entdeckt er eine verstörte Braut. Obwohl sie kein Wort spricht und die Flecken auf ihrem Kleid verdächtig nach Blut aussehen, nimmt er sie mit zu sich.

Die Braut entpuppt sich als reiche Reederstochter Mara Römberg, deren Bräutigam erschossen wurde. Felix überwindet seine Abneigung gegen geregelte Arbeit und schleicht sich in der Römberg-Familie als Chauffeur ein

Je tiefer er in die Familiengeheimnisse eintaucht, desto verwirrender wird seine Suche nach der Wahrheit, doch zum ersten Mal im Leben ist Felix entschlossen, eine Sache durchzuziehen. Selbst wenn er dadurch in Lebensgefahr
gerät …

Zur Autorin:
Katrin Thiele lebt mit Mann, Stiefsohn und zwei Hunden ländlich in der Nähe von Hamburg. Sie ist ausgebildete Tierheilpraktikerin und Tierhomöopathin. Neben ihrer großen Liebe zu Tieren gilt ihre zweite Leidenschaft dem Schreiben, bislang wurden mehrere Kurzkrimis sowie eine Hundegeschichte von ihr veröffentlicht.

Cover:
Das Cover zeigt die verzweifelte Braut Mara Römberg. Ihre Haare sind zerzaust, ihr Make-up verweint und ihr Brautkleid ist mit Blutflecken übersät.

Inhalt:
Felix ist ein Freigeist. Ein Journalist, der von Tag zu Tag lebt. Sein Tagesablauf ist genauso sprunghaft, wie seine Beziehungen, die schon nach wenigen Wochen scheitern. Angeblich, so unterstellt man ihm, wäre er noch nicht bereit für eine feste Beziehung.

Nachdem er jedoch eher ungeplant aufs Land zieht, sieht man ihn in seinem Stammlokal immer weniger. Er ist jetzt nicht nur Hausbesitzer, sondern auch Hundevater, der Dogge Puffelchen. Die weitere Beherbergung und gute Pflege des Hundes, hatte er der ehemaligen Hausbesitzerin gegen einen guten Kaufpreis versprochen.

Als Felix an einem kalten Novemberfreitag spät abends von einem Besuch seitens besten Freundes, der zufälligerweise auch Tierarzt ist, nach Hause fährt, entdeckt er am Wegerand eine durchgefrorene Frauengestalt. Zunächst wollte er weiterfahren, doch seine innere Schicksalsgöttin riet ihm dazu umzudrehen und der jungen Frau zu helfen.

Seinem inneren Gefühl folgend kehrte Felix zu der Frau um. Sie war nicht nur völlig apathisch und nicht weiter ansprechbar, auch trug sie ein wunderschönes Brautkleid. Doch es war schmutzig und von Blutflecken übersät, die nicht von ihr zu sein schienen. Sie selbst schien unverletzt.

Gegen jede Vernunft entschied er sich dazu, die junge Frau mit nach Hause zu nehmen und sie nicht zur Polizei zu bringen. Um sich vollends um die Frau kümmern zu können,  beschließt Felix seinen derzeitigen Journalistenauftrag zu canceln. Als er in die Redaktion eintrifft, ist sein Chef gewohnt schlecht gelaunt, dennoch herrscht reges Treiben. Schnell findet Felix heraus, dass die Reederstochter Mara Römberg an ihrem Hochzeitstag spurlos verschwunden ist. Doch zuvor soll sie ihren frisch Angetrauten ermordet haben. Erschossen!
Felix kann und will das nicht glauben. Soll etwa...dieses wundersame Geschöpf welches er zu Hause versteckt eine Mörderin sein? Alles passt zusammen. Er behält seinen derzeitigen Gast gegenüber seinem Chef für sich. Er erzählt nur seinen beiden besten Freunden davon.

Er weiß nicht warum, aber er will Maras Unschuld beweisen. Was für ein Zufall oder doch eher Schicksal, dass gerade der Chauffeur der Römbergs gekündigt hat.
Felix schleust sich in die Familie ein und begibt sich auf Spurensuche, und in Gefahr.

Fazit: 
Die sprachliche Gewandtheit der Autorin hat mich beeindruckt. Zum einen hat sie einige Fremdwörter benutzt, zum anderen mit Witz und Sarkasmus gespielt, was dem Krimi in keinster Weise die Spannung nahm. Ich selbst hatte keine Schwierigkeiten dem Kriminalroman zu folgen und konnte ihn problemlos lesen.
Der Protagonist und dessen Persönlichkeit wurden gut beschrieben und auch die weiteren Charaktere waren in sich stimmig. Ich persönlich empfand die Schicksalsgöttin und den Greis, die den inneren Zwiespalt von Felix wiedergeben sollten, als etwas Fehl am Platz, sogar manchmal leicht nervig. Die Spannungskurve flaute zunächst gegen Mitte des Krimis etwas ab, nahm dann jedoch rasant wieder an Fahrt auf. Die Geschichte war gut durchdacht und ließ Raum für Mutmaßungen und Verdächtigungen.

Ich vergebe daher 4 Büchereulen.







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